- Bye Dora
- Jap. Ich hab gestern auch zu viel Sekt getrunken. o_o
- tonksi <3, die Idee hab ich vorgeschlagen. Oder?
Könntest du dann vorne bei 'THAT'S US' dazuschreiben, dass die Seiten verlinkt sind auf denen mehrere Bilder von uns zu sehen sind? Sonst denken sich alle 'Hä? Was soll das?'. Danke. :)
- Ich hab mir vorgenommen ein Buch zu schreiben. Hab auch schon ein Thema und Namen und ein Geschehen und alles .. Hab auch schon angefangen. Soll ich euch den Anfang reinposten?
Wie gesagt, der ist nichts besonderes. Ich werde ihn auch noch 1OOx umändern, aber etwas ist es ja. :)
Es war ein ernüchternder Morgen. Die Straßenlampen strahlten noch ihr unnatürliches
weiß aus und die Wiese die die enge Gasse begrenzte war von einer perlenden Nebelschicht bedeckt. Der Mond lugte noch hinter einigen Wolken hervor doch es roch schon verdächtig nach Sonne.
In diesem dichten Nebel der wie eine sanfte Decke die Wiese schützte tauchte eine Silhouette auf. Eine in schwarz gekleidete Gestalt schlich sich die Straße entlang. Der Kiesel am Boden zwischen dem der gefrorene Tau glänzte knirschte unter seinen sicheren Schritten. Der Mantelkragen der Gestalt, die sich dank ihrer Art sich zu bewegen als Mann entpuppte, war weit hochgeklappt und schützte den Hals des Mannes vor der kalten Morgenluft. Die Hände in den Seitentaschen und die Schultern leicht nach oben gezogen ließen ein bisschen Leben in das dunkle Gesamtbild.
Der Mann schien sein Ziel im Blickfeld zu haben und schaute leicht auf. Ein Lichtstrahl entkam der schützenden Regenkappe und lies einen Mund aufblitzen. Mit eng geschwungenen Lippen die fest aneinander gepresst waren und einer schiefen Narbe die links in seiner Oberlippe eindrang kam einem ein bedrohliches Gefühl den Rücken hinunter.
Der Mann blieb vor einem großen Haus stehen. An diesem grauen Morgen wirkte es einschüchternd, trotz seiner weißen Wände und den grünen Fensterbalken und Regenrinnen. Ein noch nicht fertig gebauter Zaun umrandete das große Grundstück und ein kleiner Postkasten schmückte das Eingangstor welches sich leicht im Wind bewegte.
Plötzlich bewegte sich die Gestalt und machte Anstalten sich eine Hand aus der schwarzen Hose zu entlocken und strich schließlich über die weiß lackierten Beton-Zaunpfosten. Er drehte sich wieder um, die Hand unentwegt auf dem Pfosten, und ging in seine ursprüngliche Richtung zurück. Die fünf Meter auseinander stehend Pfosten dabei streifend.
Eine Zeit lang noch konnte man dem Mann folgen bis schließlich seine knirschenden Schritte im Nebel, der sich langsam von der vom Tau bedeckten Wiese erhob, verflüchtigten und nur noch seine in der Netzhaut eingebrannte Silhouette an ihn erinnerte.